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Halbwahrheiten
-> "Bio ist nicht gesünder"
-> "Pestizide sind harmlos, Naturstoffe viel gefährlicher"
-> "Biobauern spritzen hochgiftiges Kupfer"
-> "Tödliche Erkrankungen durch Mist als Gemüsedünger"
-> "Freilandhaltung von Hühnern ist Tierquälerei"
-> "Bio braucht mehr Fläche und zerstört deshalb die Natur"

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Bio-Anbau

Grundlagen der biologischen Landwirtschaft


Geschichte, Anbauverbände, gesetzliche Regelungen, Kontrollen, Vorteile des biologischen Landbaus, artgerechte Tierhaltung, Folgen konventioneller Landwirtschaft, Herstellung und Verarbeitung,..., sowie ein paar Links.

Zusammengestellt vor allem mit Hilfe von
–> naturkost.de, dem Onlineportal der "Schrot & Korn", unserer Kundenzeitschrift.

–> Seit wann gibt es Bio-Landbau
–> Die Bio-Anbauverbände und ihre Richtlinien
–> „Bio“ und „Öko“ ist gesetzlich geregelt
–> Wer kontrolliert und wie
–> Vorteile des ökologischen Landbaus
–> Die Folgen der konventionellen Landwirtschaft
–> Herstellung und Verarbeitung
–> Preisargumente
–> Zurechtgerückt, Antworten auf Halbwahrheiten über Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel


Seit wann gibt es Bio-Landbau
Der biologische Landbau betrachtet den landwirtschaftlichen Betrieb ganzheitlich, als Zusammenspiel von Boden, Tieren, Pflanzen und Menschen.
Verschiedene Ausprägungen dieser Grundidee haben sich im Laufe des 20. Jahrhunderts herausgebildet. Dieälteste Methode– die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise (Demeter-Verband)- geht zurück auf den landwirtschaftlichen Kurs von Rudolf Steiner vor fast 80 Jahren.
Die biologisch-organische Methode (Bioland-Verband u.a.) wurde in den 50-er Jahren des vorigen Jahrhunderts von den Schweizern Hans und Maria Müller in der Praxis entwickelt, der Frankfurter Mikrobiologe Hans Peter Rusch lieferte den theoretischen Überbau.
–> 30Jahre Naturkost
Die Bio-Anbauverbände und ihre Richtlinien
Viele Landwirte sind in einem ökologischen Anbauverband organisiert. Denn vor der Einführung der EG-Öko-Verordnung 1991 waren die Verbandsrichtlinien die Richtschnur für die Landwirte. Diese Regelwerke legen genau fest, was in der Erzeugung und Verarbeitung zu beachten ist. Die Einhaltung der Richtlinien wird kontrolliert und durch die Kontrollnummer bestätigt.
Zu den bekanntesten Öko-Verbänden gehören Bioland, Demeter, Gäa, Naturland und Ecovin. Verbandsbetriebe werden also doppelt kontrolliert: nach der EG-Verordnung und nach den Verbandsrichtlinien. Die machen in vielen Punkten strengere Auflagen und geben höhere Standards vor als die EG-Öko-Verordnung, die einen Minimalkonsens auf der Grundlage der Richtlinien der Verbände darstellt.
Siehe auch –> bio=bio? EU-Bio und Verbandsware
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„Bio“ und „Öko“ ist gesetzlich geregelt
Als biologisch oder ökologisch dürfen nur solche Produkte bezeichnet werden, die nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung (Verordnung EWG Nr. 2092/91) erzeugt und kontrolliert worden sind. Diese bezieht sich auf unverarbeitete Agrarerzeugnisse (tierisch und pflanzlich) und auf verarbeitete Agrarerzeugnisse, wenn sie für die Ernährung bestimmt sind.
Die Regelungen für den Pflanzenbau enthalten Grundsätze zu Fruchtfolgegestaltung Humuswirtschaft, Pflanz- und Saatgut, Pflanzenschutz sowie Unkrautbekämpfung. Zusätzlich gibt es eine Liste der zugelassenen Dünge- und Pflanzenschutzmittel.
Die Anforderungen an die Tierhaltung umfassen Regelungen zu (maximalem) Tierbesatz, Haltungssystemen, Fütterung und dem Einsatz von Tierarzneimitteln.
Außerdem regelt die EU-Verordnung Ablauf und Dauer der Umstellung, die Vorgehensweisen der Kontrollen sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Richtlinien.
Wer kontrolliert und wie
Zuständig für die Überwachung der Einhaltung der EG-Öko-Verordnung ist in Deutschland seit der Ratifizierung des Öko-Landbaugesetzes vom 10.07.2002 die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Diese hat die Oberaufsicht über die Zulassung der Kontrollstellen, vergibt die Code-Nummern und erteilt die Importermächtigung für Einfuhren aus Nicht-EU-Ländern.
Bei der Hofkontrolle, auf Kosten des Bauern, wird im Wesentlichen die Betriebsführung anhand genau definierter Unterlagen überprüft (detaillierte Betriebsbeschreibung, Warenein- und –ausgänge, Anbaupläne, Bestandsregister der Tierhaltung). Bei einer Hof- und Feldbegehung werden die Angaben des Bauernüberprüft. Werden keine Verstöße festgestellt, erhält der Bauer ein Zertifikat, das festlegt, welche Produkte er als Öko-Produkte vermarkten kann. Die Kontrollstelle meldet alle kontrollierten Betriebe an die zuständige Landesaufsichtsbehörde. Die Kontrolle findet mindestens einmal jährlich statt.

Ein Biobauer wird kontrolliert, ob er die Vorgaben der ökologischen Erzeugung erfüllt und bezahlt dafür. Der konventionelle Landwirt muss sich keiner Kontrolle unterziehen.
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Voraussetzungen für die Kennzeichnung
Verarbeitete Produkte können als Bio-Produkte ausgelobt werden, wenn:
• alle Zutaten aus ökologischem Landbau stammen
• mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen.
Diese Ausnahmeregelung gilt nur für Zutaten, die nicht oder nicht in ausreichenden Mengen in Öko-Qualität verfügbar sind (laut Anhang VI der EG-Öko-Verordnung). Hierfür muss ein Ausnahmeantrag auf befristete Zulassung bei der zuständigen Überwachungsstelle gestellt werden.
- Landwirte, die ihren Betrieb auf biologische Wirtschaftsweise umstellen, unterliegen speziellen Bestimmungen. Pflanzen, die ein Jahr nach Umstellungsbeginn geerntet wurden, können mit dem Hinweis „Hergestellt im Rahmen der Umstellung auf den ökologischen Landbau“ gekennzeichnet werden. Das gilt nur für Pflanzen oder Produkte aus einer Pflanze, beispielsweise Apfelsaft.
Ein Produkt darf nur als Bioprodukt vermarktet werden, wenn es mit der Code-Nummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle (Länderkürzel plus dreistellige Nummer: z.B. Öko-Kontrollstelle DE-001) oder deren Namen gekennzeichnet ist. In anderen EU-Staat lautet der Code anders: Österreich „AT-N-01-Bio“, in Holland „NL01“ bzw. „SKAL“, in Frankreich „FR-AB01“ und in Italien „IT-AIB“.
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Vorteile des ökologischen Landbaus
Gesunder Boden
Zentrales Anliegen der ökologischen Landwirtschaft ist es, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern. Der Einsatz von mineralischen Stickstoffdüngern ist verboten. Stattdessen werden mit organischen– möglichst hofeigenen- Düngern die Kleinstlebewesen und Mikroorganismen in der Erde gefördert. Durch schonenden Umgang mit der Humusschicht, den Anbau von Zwischenfrüchten und Gründüngung soll die Bodenstruktur und das Wasserhaltevermögen verbessert werden.

Vorbeugender Pflanzenschutz statt Pestizide
Die starke Verunkrautung, der Anstieg von Pflanzenkrankheiten und Insektenbefall stehen häufig in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz von Kunstdünger. Zum Alltag in der konventionellen Landwirtschaft gehört dementsprechend der massive Einsatz von Herbiziden und Insektiziden. Schadstoffe und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln können sich in Böden und Pflanzen anreichern. Der biologische Landbau ist nicht restlos vor den Auswirkungen der konventionellen Landwirtschaft geschützt wie beispielsweise der Nitrofenskandal wieder einmal bewiesen hat.

Künftig sollen gentechnisch verändertes Saatgut und entsprechende Spritzmittel die Probleme der industriellen Landwirtschaft lösen. Chemisch-synthetisch hergestellte Pestizide und erbgutverändertes Saatgut sind in der ökologischen Landwirtschaft verboten. Schutz vor Schädlingen, Pilzbefall und Krankheiten wird durch die Gesamtheit aller Kulturmaßnahmen und richtige Sortenauswahl erreicht. Bei Befall kommen biologische Schädlingsbekämpfungsmittel oder Nützlinge zum Einsatz, neben einigen ausdrücklich in der EG-Öko-Verordnung erlaubten mineralischen Mitteln bei bestimmten Krankheiten.

Artgerechte Tierhaltung
Die Anzahl der Tiere ist grundsätzlich an die landwirtschaftliche Nutzfläche gebunden, so dass die Futterversorgung im Rahmen des eigenen Betriebes erfolgen kann. Die Haltungssysteme müssen auf die Bedürfnisse der einzelnen Tierarten abgestimmt sein. Eine hohe Futterqualität ist Grundlage für die Tiergesundheit. Bei Auswahl und Zucht stehen Lebensleistung und Robustheit im Vordergrund. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Biokuh liegt bei etwa 10 Jahren, konventionell gehaltene Kühe werden in Deutschland bereits nach 4,5 Jahren geschlachtet, in den USA nach 3,7 Jahren. Bei Erkrankungen der Tiere stehen Naturheilmittel zur Auswahl. In schweren Fällen dürfen auch Antibiotika eingesetzt werden. Dann gilt die doppelte Wartezeit für die Vermarktung der Milch.
Künstliche Leistungsförderer und Wachstumsbeschleuniger- üblich in der industriellen Tiermast- sind verboten.
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Folgen der konventionellen Landwirtschaft
Immer höhere Erträge in immer kürzerer Zeit zu erzielen geht auf Kosten der Natur und der Gesundheit von Mensch und Tier. Auswirkungen sind:
• mit Nitraten/Phosphaten belastete Böden und Gewässer
• mit Pestizidrückständen belastete Lebensmittel
• unwürdige Massentierhaltung (Legebatterien, Spaltenböden, Tiermehlverfütterung, Verwendung von Antibiotika, Hormonen, tierquälerische Schlachttransporte)
• Umwandlung von Kulturlandschaften in „ausgeräumte Agrarsteppen“
• Klimaveränderung
• vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten
• skrupellose Ausnutzung von Land und Menschen, um billigst Produkte wie Bananen, Kaffee, Tee, Baumwolle, Blumen usw. zu produzieren.

Nur unter diesen Verhältnissen ist es möglich, Lebensmittel in konventionellen Supermärkten und Discountern so billig zu verkaufen.
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Herstellung und Verarbeitung
Der Anteil verarbeiteter Lebensmittel im Naturkostfachhandel hat stark zugenommen. Auch Öko-Kunden möchten nicht auf Tiramisu, Tütensuppen, Pommes und Pizza verzichten. Die Verbraucher erwarten aber von solchen Produkten, dass die Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft stammen und ohne Zusatzstoffe schonend verarbeitet wurden. Im Spannungsfeld zwischen Verbrauchererwartung und Herstellungsanforderungen müssen Einzelhändler ein verantwortbares Sortiment zusammenstellen und den Kunden die Produktion erklären können.
Rechtliche Grundlagen
Im Anhang VI der EG-Öko-Verordnung (Verordnung EWG Nr. 2092/91) sind die wesentlichen gesetzlichen Aussagen zur Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln festgelegt.

Die Teile A, B und C der Verordnung umfassen Zutaten, Zusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe, die bei der „Aufbereitung“ von Lebensmitteln verwendet werden dürfen. Es handelt sich hierbei um eine so genannte Positivliste, d.h. nur die dort aufgeführten 36 Stoffe dürfen eingesetzt werden (für konventionelle Lebensmittel sind über 300 deklarationspflichtigen Stoffe erlaubt). Die Norm gilt zurzeit ausschließlich für pflanzliche Produkte ohne Fruchtweine.
Für die Verarbeitung tierischer Erzeugnisse gelten bislang einzelstaatliche Vorschriften. In Deutschland greifen derzeit noch die Verarbeitungsrichtlinien der AGÖL und der Verbände.
Verarbeitungsrichtlinien der AGÖL und der Verbände
Während sich die EG-Öko-Verordnung auf die Aufzählung der zulässigen Zusatzstoffe beschränkt, die für alle Produktgruppen anwendbar sind, haben die AGÖL und die Verbände spezifisch für jede Produktgruppe (z.B. Backwaren, Milchprodukte, Bier, Öle) Regelungen erstellt. Diese betreffen auch Verarbeitungsverfahren und Packstoffe.
Neben einem hohen ernährungsphysiologischen und ökologischen Standard des Endprodukts ist die Sozialverträglichkeit der Handels- und Verarbeitungsschritte erklärtes Ziel.
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Gute Herstellpraxis
Die Voraussetzungen für die Herstellung von Öko-Lebensmitteln beruhen hauptsächlich auf einer systematischen und dokumentierten Produktion (Anhang III, EG-Öko-Verordnung) und auf dem Einsatz möglichst weniger Zusatzstoffe, Hilfsstoffe und Bestandteile aus konventioneller Landwirtschaft. Hierbei ist die Einhaltung der „guten Herstellpraxis“ (GMP=Good Manufacturing Practice) zu beachten- ein Sicherheitssystem, das vom Rohstoff über Handhabung, Herstellung, Hygiene, Dokumentation, Untersuchungen bis hin zum Endprodukt reicht.
Allgemeine Anforderungen
• Gentechnikverbot: Bio-Lebensmittel dürfen nicht unter Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) oder auf der Grundlage gentechnisch veränderter Organismen hergestellt werden.
• Bestrahlungsverbot: Weder das Erzeugnis noch seine Zutaten dürfen bei der Aufbereitung mit ionisierenden Strahlen behandelt sein.
• Begasungsverbot: Weder das Erzeugnis noch seine Zutaten dürfen zum Zwecke der Entkeimung bzw. Entwesung begast sein.
Unterschiede zur konventionellen Lebensmittelverarbeitung
Die konventionelle Lebensmittelindustrie ist gezwungen, Kosten zu senken, um dem Preisdruck der Handelsketten standhalten zu können. Dadurch entstehen Billigstlebensmittel, deren Geschmack durch künstliche Aromen vorgetäuscht und deren natürlicher Verderb durch massiven Einsatz von Konservierungsstoffen und Bestrahlung verzögert wird:
• Es werden Verfahren eingesetzt, um Reifungs- oder Gärungsprozesse zu beschleunigen.
• Transportkisten werden mit Fungiziden behandelt.
• Lebensmittel werden gefärbt, um einen Frischeeindruck zu erwecken.
• Käserindenbehandlung mit Natamyzin gegen Schimmel
• Extrahieren mit organisch-chemischen Lösungsmitteln bei der Speiseölgewinnung
• Aufbereitung von verkeimtem und verschmutztem Wasser durch UV-Strahlen, Ozon, Hypochlorit und Chlordioxid, Aktivkohle und Ionentauscher in der Getränkeindustrie

Die Aufzählung von fragwürdigen und gesundheitlich bedenklichen- aber legalen- Verarbeitungsverfahren für Lebensmittel ließe sich beliebig fortsetzen.
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Preisargumente
Nicht ökologische Produkte sind zu teuer sondern konventionelle Produkte sind zu billig.
• Tierische Produkte:
Artgerechte Tierhaltung, hochwertiges hofeigenes Futter, längere Mastzeiten, kleinere Tierbestände, geringere Ausbeute in der Wurst- und Fleischverarbeitung, höherer Verderb durch Verzicht auf Zusatzstoffe bei Milchprodukten und Käse, längere Reifungszeiten bei Käse sind berechtigte Argumente für einen höheren Preis.
• Pflanzliche Produkte:
Höhere Personalkosten durch mechanische Pflegemaßnahmen in der Pflanzenproduktion, geringere Ernteerträge durch Verzicht auf Mineraldünger und chemische Pflanzenschutzmittel, teures Saatgut, Verzicht auf Wachstumsbeschleuniger, geringere Ausbeute in der Verarbeitung, aufwändigere traditionelle Herstellungsverfahren (z.B. frisch gemahlenes Getreide in Biobäckereien) sind weitere Aspekte.

Bessere Qualitäten
• Tierische Produkte:
Gesunde robuste Tierrassen, Weidegang, hochwertiges hofeigenes Futter, längere Mastzeiten, traditionelle Wurst- und Fleischverarbeitung ohne Zusatzstoffe, qualitätsschonende Verarbeitung von Molkereiprodukten, Verbot der Anreicherung von Milcheiweiß in Milch und Schlagsahne, traditionelle Käseherstellung ohne chemische Zusatzstoffe.
• Pflanzliche Produkte:
Klein aber fein: Aromatisches Obst und Gemüse durch Verzicht auf hohe Stickstoffgaben, geringere Wassereinlagerung, Brot und Backwaren aus frisch gemahlenem Getreide, Direktsäfte, bekömmliche Spitzenweine
• Fairer Handel, die Garantie, ein Produkt zu erwerben für dass ein Mensch eine ordentliche Entlohnung erhielt, sollte selbstverständlich sein.
–> Fairer Handel
• Breite Auswahl, Tausende Artikel, Spezialitäten, hoher Frische-Anteil, guter Service mit Beratung machen die Produkte nicht günstiger.
–> Handelsformen

Sei es in Hinsicht auf Nährwert, Gesundheit, auf Umweltverträglichkeit, political correctness,
Bioprodukte sind letztenendes die günstigere Wahl.
siehe auch –> MOMOs Preise-Seite
Antworten auf Halbwahrheiten über Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel
Immer wieder kursieren in verschiedensten Medien Behauptungen über Ökolandbau und Biolebensmittel, die halbwahr, verdreht oder schlichtweg falsch sind. Quelle dieser seit Jahren immer wieder auftauchenden Vorwürfe sind meist die Autoren Michael Miersch und Dirk Maxeiner sowie der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.
Gegenstimmen finden in den Berichten meist kein Gehör. Wir haben deshalb den wichtigsten Behauptungen dieser „Bio-Kritiker“ die Fakten gegenübergestellt.

Auf Schrot & Korn- Online finden Sie detaillierte Antworten zu den häufigsten Behauptungen von Miersch & Co:
-> "Bio ist nicht gesünder"
-> "Pestizide sind harmlos, Naturstoffe viel gefährlicher"
-> "Biobauern spritzen hochgiftiges Kupfer"
-> "Tödliche Erkrankungen durch Mist als Gemüsedünger"
-> "Freilandhaltung von Hühnern ist Tierquälerei"
-> "Bio braucht mehr Fläche und zerstört deshalb die Natur"

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