momomaus


in Beuel, seit neunzehnhundertdreiundachtzig

rheinbruecke, damals

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kunst und arbeit ;-)

momo "crazy"-nick

momo-bertalan - ein Tag im All ist kein Alltag

viel Umsatz - viel Idealismus

30 Jahre Momos

ein Haufen Momos 2011

ein Haufen Momos 2007

dafür haben unsere Azubis Zeit...

lesen pildet:
–> Der Aufstand der Satten
ein bemerkenswertes Essay von Matthias Greffrath























Bioladen Momo

...seit 1983 auf der Sonnenseite...


Das Krämerdasein ist, wenn auf das Eigentliche reduziert, nämlich den Einkauf und Verkauf von Ware zum Zwecke des Lebensunterhalts, eine recht eintönige Geschichte.
Wir machen es spannender.
"Bioladen" kann sich jeder auf sein Schild malen, dazu gibt es keine Gesetze oder sonstige Regeln. Entsprechend vielfältig präsentieren sich Bioläden, vorausgesetzt die wirtschaftliche Ausrichtung hat Individualität und Inhalte nicht vollends verdrängt.
Ernährung steht natürlich an erster Stelle dieser Inhalte. Bei Momo spielen die Faktoren rund um die Ernährung ebenfalls eine grosse Rolle. Uns interessiert auch, welche Art des Bio-Anbaus konsequenter, welche Verpackung besser ist, womit und wie weit Waren transportiert werden, welche Menschen dahinter stehen oder wo und warum und zu welchen Bedingungen die Produkte erzeugt werden. Und und und.
Der Weg ist das Ziel, und für diesen hat sich Momo einiges auf die Fahnen geschrieben:


-> Qualität
-> Regionalität
-> Skandalös
-> Transport
-> Verpackung
-> Energie
-> Preise
-> Menschen


Qualität
Die Qualität ist kontrolliert biologisch. Das ist die Basis, doch auch hier gibt es Abstufungen.
Neben dem so genannten EU-Bio, das dem Europäischen Mindeststandard entspricht, gibt es Ware die zusätzlich durch einen privaten Anbauverband (Demeter, Bioland,...) erzeugt wird. Das konsequentere Bio. Momos Priorität.

Geschmack und Frische sind ebenfalls Qualitätsmerkmale.
Im Herbst finden Sie um die 20 Apfel- und Kartoffelsorten bei Momo, jede sieht anders aus und schmeckt anders. Vielfalt, Aroma und der hohe Nähr- und Gesundheitswert sind weitere Prioritäten. Alte Sorten statt standardisierter Einfalt aus dem Labor, die allein auf Gewicht, fette Ernte, optimierte Lager- und Transportfähigkeit zielt.
–> Biosiegel
–> Biovergleich
–> Gentechnik
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Regionalität
Frische ist eng verknüpft mit unserer Region.
Mit dem Kauf regionaler biologischer Produkte wird der Verbraucher zum Umweltaktivisten. Kurze Transportwege bedeuten frischere und damit gesündere Lebensmittel, schonen zudem die Umwelt, fördern und erhalten ökologische Arbeitsplätze in unserer Region.
Unterstützen dezentrale Strukturen, ortsansässige Kleinbetriebe statt globalen Handel.
Ganz nebenbei erhöht sich die Lebensqualität, Artenreichtum statt Monokultur in unserer Kulturlandschaft.

Der direkte Draht zu "unseren" Landwirten und Herstellern ist eine unserer Vorlieben. Manche Kontakte bestehen seit 1983.
Obst, Gemüse, Eier, Käse und Milch, Brot und dessen Getreide, Honig, Wein, Wasser, Saft Oberbergischer Streuobstwiesen und vieles mehr stammen aus unserer direkten Nachbarschaft. Der Wandel der Jahreszeiten spiegelt sich in diesem Angebot wider.

Partnerschaften pflegen wir aber auch ausserhalb der Rheinischen Tiefebene. Ob mit Erzeugern, Verarbeitern und Händlern aus Deutschland, aus Südeuropäischen Ländern oder global.
–> Saisonkalender
–> Partner
–> Fair Trade
–> Galerie
–> Italienreise

Die meiste Ware beziehen wir von solchen vertrauten Lieferanten, die mit einem gewissen Maß an Authentizität glänzen. Im Zweifelsfall stehen auch dort ökologische vor wirtschaftlichen Interessen. Das ist mehr Wert als Siegel und Zertifikate.
Skandalös
Quer durch unser Sortiment gibt es keinen Grund zu zweifeln, dass bio auch drin ist wo`s draufsteht. Die meisten Skandale, die auch Bioprodukte betreffen, berühren unseren Wirkungskreis nicht.
Der konventionelle Handel taumelt von einem Fettnäpfchen ins nächste, Landwirtschaftsminister (-innen) kommen und gehen, Worten folgen keine Taten.
Für einen seriösen Hersteller ist ein Skandal ein Hilfsmittel für Verbesserungen, die auch ohne Ministerien zügig umgesetzt werden.
–> Schadstoffe & Skandale
–> Skandale–Chronologie
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Transport-Unwesen
Wie gesagt, wir bevorzugen Produkte aus unserer Region. Manche Statistiken behaupten, regionale Vermarktung sei weniger ökologisch als Globale. Reiner Lobbyismus. Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.
Wir finden es allerdings auch sinnvoll, außerhalb der hiesigen Saison Produkte aus dem Ausland anzubieten. Weil das winterliche Angebot rheinländischer Produkte eher dürftig ist.
Weil eine Biotomate aus Italien ökologischer ist als eine konventionelle Treibhaustomate aus der Region.
Flugware allerdings werden Sie bei uns nicht finden.
4,3 liter Kerosin pro Kilo Biotrauben aus Südafrika, für umweltbewußte VerbraucherInnen in den Industrienationen, frisch eingeflogen? Neuseeländlische Äpfel im Herbst? Plantagenobst aus Israel, gewässert mit rarem Wüstenwasser um das Kriege geführt werden? Das ist absurd.
–> Klima
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Verpackung
Wir bewerten unsere Produkte auch in Bezug auf deren Verpackung. Welche ist die "Richtige"? Jede Verpackung ist ein Kompromiss, ein zusätzlicher Energieaufwand, mit vielfältigen Konsequenzen für Umwelt, Gesundheit, Ressourcen.
–> Verpackung
Energie
Biologischer Anbau ist deutlich weniger energieaufwendig als Konventioneller. Vor allem die Produktion synthetischer Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmittel füttert den "ökologischen Rucksack".
Und die Handelsstufe Bioladen? Findet das Umweltbewusstsein hier sein Ende? Werden die Waren zwischen synthetischem Wand- und Bodenbelag präsentiert? Kommt der Strom aus der Steckdose?
–> Energie
Preise
Alles hat seinen Preis. Schlechte Ernährung, Gifte in der Umwelt, irgendwann geht`s zur Kasse.
Meistens werden die Prioritäten falsch gesetzt.
–> Preise
Dabei spielt auch die Handelsform eine Rolle. Genügen 500 Discountartikel für wirklich wenig Geld oder doch besser Vielfalt aus professionellen Händen eines inhabergeführten Bioladens?
–> Handelsform
Menschen
Tiere werden artgerecht gehalten, das ist Bio-Standard. Und die Menschen?
Wie siehts aus mit der Sozialverträglichkeit, nicht nur in der so genannten Dritten Welt sondern hier vor Ort?
–> Arbeit bei Momo
Und was bedeutet es wenn Heimatschutz, gesunde Nahrung und gentechnikfreie Landwirtschaft zum Zwecke des Erhalts der Deutschen Rasse propagiert werden?
–> Braune Ökologen

Unendliche Geschichte
Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Viel Vergnügen auf der Momo-Seite.
Und nicht vergessen: Der digitale Erforschung dieser Webseite ersetzt nicht den analogen Besuch bei Momo.


Momo ist die unendliche Geschichte eines kleinen Bioladens der heute ganz gross ist.
Gaaanz gross.
Hört sich komisch an, ist aber so (klick mich)

panorama 2006

momo-raoul




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