momomaus


brutella

 

Links extern:
-> pro & contra
-> gegen Flickenteppiche
–> zur TAZ wg. Saatgut & Weltmarkt
–> Juni 2013: Monsanto zieht sich zurück
 
Die rechtliche Situation ändert sich stetig- guckst Du:
-> transgen
-> foodwatch

 

-> Bewertung wissenschftlich-rechtlich (pdf) zum Thema Verbot von Genmais

 

-> www.organicfoodlaw.de
-> gruene-gentechnik.(pdf)
-> fibl.de (pdf)
-> Bantam-Mais
 
kein Unterschied...
 
-> no-patents-on-seeds.
-> forumue
-> biodiv-network

 


Gentechnik

in Landwirtschaft & Lebensmittelindustrie



Gentechnik in der Landwirtschaft
- Was ist mit Bio? - Was kann ich noch essen?
- Was kann ich tun?
- Die Gentechnik überschreitet die Artgrenzen
- Ertragssteigerung durch Optimierung der Widerstandskraft
- Anpassung an extreme Umweltbedingungen
- Optimierung von Obst und Gemüse,
- Veränderung der Pflanzeninhaltsstoffe
- Produktion von Pharmaka

Gentechnik in der Lebensmittelindustrie<
- Novel Food
- Soja
- Käse
- Bier
- Brot
- Joghurt

Pressestimmen - Fragwürdige Heilsversprechen
- Genfood aus deutschen Landen?
- Ökoinstitut e.V.
- "Biohandel", das Naturkost- Fachmagazin
- Das Nachbarrecht der Gentechnik
- Auslaufmodell grüne Gentechnik?


Gentechnik in der Landwirtschaft.
Die Vorteile der "grünen" Gentechnik sind allein auf Seiten rein profitorientierter Konzerne zu finden und in Euro, Dollar und Yen messbar. Die Industrie macht Kasse, die Natur bleibt auf der Strecke.

Schon in den 80er Jahren kam der US- Konzern Monsanto mit genetisch manipuliertem Saatgut auf den Markt. Dieses Saatgut fördert eine Pflanze zutage die gegen ein ganz bestimmtes Insektizid resistent ist: Round-up-ready heisst dieses Pestizid, welches- wie der Name schon verspricht- alles ungeklonte platt macht.

Transgene Pflanzen sind „unnatürlich“, die natürlichen Schranken zwischen den Organismen wurden überschritten.
- Wird die neue, gentechnisch eingebaute Eigenschaft an andere Pflanzen oder an Mikroorganismen im Boden weitergegeben?
- Welche Folgen hat die neue Eigenschaft auf Insekten und andere Tiere, die auf dem Feld oder am Rande des Feldes leben?
- Wurde die Pflanze durch die neue Eigenschaft so stark, dass sie jetzt andere Pflanzen im Ökosystem verdrängen kann oder dass sie verwildern kann?
- Welche Veränderungen bewirkt die gentechnisch veränderte Pflanze in der Landwirtschaft?
- Welche Konsequenzen erleiden die Lebewesen, die genetisch manipuliertes Material verzehren?
All diese Fragen sind ungeklärt oder- klingt wahrscheinlicher- die Antworten der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Was ist mit Bio?
Für ökologische Produkte ist der Einsatz genmanipulierter Produkte verboten, vom Feld bis ins Regal. Und das aus gutem Grund, denn wir kommen bestens ohne zurecht, die Risiken sind nicht abzuschätzen, die Folgen nicht mehr umkehrbar.
Bioprodukte bieten heute als einzige Lebensmittel die Sicherheit, dass keine genetisch manipulierten Substanzen verwendet werden. Weder in so geringer Menge, dass sie rein rechtlich nicht deklariert werden müssten, noch stehen sie in irgeneiner Weise in Zusammenhang mit der Produktion (zB bei genetisch verändertem Futter für Milchkühe).
Sollten transgene Substanzen Ökolebensmittel in Spuren verunreinigt haben, so werden diese Produkte durch aufwendige Analyseverfahren entdeckt und aus dem Verkehr gezogen. Insofern erstmal Entwarnung. Langfristig ist nicht abzusehen, inwieweit auch Biolebensmittel kontaminiert werden, denn Pollenflug und Biene kennen weder Schutzzonen noch Grenzen.
nach oben
Was kann ich noch essen?
Im konventionellen Bereich gibt es eine Deklarationspflicht für Lebensmittel aus genetisch veränderten Organismen. Dennoch werden Rückstände von transgenem Material bei Produkten, die nicht entsprechend gekennzeichnet werden, an der Tagesordnung sein.
Nicht erfahren werden Sie anhand der Verpackung (des Beipackzettels lag mir auf der Zunge),
- ob die Tiere mit genetisch manipuliertem Kram gefüttert wurden.
- ob genetisch manipulierte Stoffe verwendet wurden, die nicht mehr nachweisbar sind.

Im Bio- Bereich, wie weiter unten beschrieben, Naturkost bietet- auch hier- die einzige Sicherheit.
Um diese Sicherheit auch langfristig aufrechtzuerhalten, beziehen wir priotär Produkte, die nicht nur nach den Mindeststandards hergestellt werden (”Bio- Siegel", "Kühnast- Siegel”), sondern nach den weiterreichenden Richtlinien der Anbauverbände (Demeter, Bioland u.a.) erzeugt werden.
Das Bio-Siegel bietet gegenüber konventionellen Produkten einiges an Sicherheit, kann aber den Qualitäten der Verbandsware nicht das Wasser reichen, sondern dient "Nicht- Bioladen- Kunden" sich im "Siegel- Dschungel- Supermarkt" zurechtzufinden.
Im Gegenteil sogar, bringt diese Verwässerung der Qualität eher Nachteile mit sich, denn der "Normalsterbliche" kennt nicht die Unterschiede zwischen –> "Bio und Bio".

Die Unterschiede sind fein, aber wesentlich:
Zur Erfüllung des Mindeststandards ist z.B.:
- der Zukauf von Futtermitteln unbegrenzt möglich, eine hofeigene Futtererzeugung nicht vorgesehen.
- die Beigabe von konventionellem Futter erlaubt.
- das Aufbringen von konventioneller Gülle erlaubt.
- Ein Mischbetrieb, also konventionell und biologisch, auf einem Hof möglich.
Die Verbandsware schliesst diese Kompromisse entweder völlig aus oder bietet Ausnahmen zur Überbrückung von Notsituationen oder in Umstellphasen an.
nach oben
Was kann ich tun?
Boykott
Gentec- Produkte haben nur ein Ziel: Die Kassen der Konzerne zu füllen.
Und genau hier liegt unsere Macht, denn es gibt eine empfindliche Stelle in deren System: Sinkende Umsätze. Wenn niemand diesen Kram kauft, wird ihn auch niemand weiterhin herstellen.
Die Gentechnik überschreitet die Artgrenzen und bringt gänzlich neue Eigenschaften in eine Pflanzenart hinein. Gene aus Bakterien, Viren, Insekten und Tieren können gentechnisch in die neue Pflanze übertragen werden.
Bislang wurde in der Pflanzenzüchtung die “Kombinationszüchtung” verwendet, in der zwei Pflanzen mit gewünschten Eigenschaften miteinander gekreuzt werden. Eine Kreuzung ist aber nur zwischen eng verwandten Pflanzen möglich. Für die herkömmliche Kombinationszüchtung ist daher die genetische Vielfalt innerhalb einer Art bzw. Gattung sehr wesentlich. Die alten Landsorten haben hier eine ganz wichtige Rolle eingenommen.
Gentechnik in der Landwirtschaft
Versuche zur gentechnischen Veränderung werden heute bereits bei sehr vielen Pflanzen vorgenommen. Transgene Pflanzen (transgen = Organismus mit artfremder DNA) werden für die folgenden fünf Anwendungsbereiche entwickelt.
nach oben
Ertragssteigerung durch Optimierung der Widerstandskraft
Ein bekanntes Beispiel für die Ertragssteigerung durch Schädlingsresistenz ist der „Bt-Mais“. Maispflanzen können von einer Mottenart, dem Maiszünsler, befallen werden. Dieser Maiszünsler legt seine Eier in den Stamm der Maispflanze, die geschlüpften Larven fressen das Innere des Stammes und die Pflanze knickt um. Der Maiszünsler kann durch Spritzen des Getreides mit dem biologischen Pflanzenschutzmittel „Bacillus thuringiensis“ bekämpft werden. Das Bakterium produziert ein Gift, das den Maiszünsler tötet.
Die Information für die Produktion dieses Giftes (das „Bt-Gen“) wurde jetzt vom Bakterium in das Genom der Maispflanze übertragen. Dadurch kann die Maispflanze das Insektengift jetzt selbst produzieren.
Die ständige Präsenz des Insektengiftes in der Pflanze wird sehr bald zu einer Resistenz der Schadinsekten, aber auch von anderen Insekten gegenüber diesem Gift führen. So kann das biologische Pflanzenschutzmittel seine Wirkung verlieren und muß wieder durch chemische Pflanzenschutzmittel ersetzt werden.
Die Züchtung herbizidtoleranter Pflanzen wird zu einer Ausweitung des Anbaus resistenter Sorten führen, so dass insgesamt der Einsatz von Herbiziden steigen wird. Es wird bald zu einer Übertragung z.B. der Herbizidtoleranzen auf Unkräuter kommen, so dass beim Anbau wieder mehrere Herbizide gespritzt werden. Vorsichtsmaßnahmen beim Anbau sind wegen der zu erwartenden Ausbreitung beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen erfolglos.
Die ständige Präsenz des Insektengiftes in der Pflanze wird zu einer Resistenz der Schädlinge gegenüber diesem führen. Das passiert auch bei Insekten, die für andere Kulturen schädlich sind.
nach oben
Anpassung an extreme Umweltbedingungen wie Hitze, Kälte, Trockenheit,...
In vielen Regionen der Erde gibt es Pflanzen, die größere Trockenheit oder salzigere Böden vertragen. Sie entsprechen jedoch nicht den Kriterien heutiger Hochleistungssorten (z.B. haben sie einen geringeren Ertrag), so dass zu diesem Zweck z.B. einer Tabakpflanze bakterielle Gene eingeführt wurden, die diese salzresistent machte.
Optimierung der Lagerungs- und Transporteigenschaften von Obst und Gemüse, das dadurch langsamer verdirbt
Ein sehr bekanntes Beispiel für die Verbesserung der Lager- und Transporteigenschaften ist die „Flavr-Savr“-Tomate, die sogenannte Anti-Matsch-Tomate. Bei ihr wurde mit Hilfe der Gentechnik ein Protein, das für das Weichwerden der Tomate verantwortlich ist, ausgeschaltet, die Tomate bleibt dadurch länger fest.
Andere Inhaltsstoffe werden wie zuvor abgebaut, auch die Vitamine. Eine feste, rote Tomate war noch nie Garant für eine gesunde Tomate und ist auch keine Garantie für eine frische Tomate.
nach oben
Veränderung der Pflanzeninhaltsstoffe zur Qualitätsverbesserung
Ein Beispiel ist die Verbesserung des Nährwertes von Samen (z.B. Getreide). Samen fehlen häufig einige essentielle Aminosäuren, die für die menschliche und tierische Ernährung wichtig sind. Durch den Einbau neuer Gene kann die Pflanze dazu gebracht werden, neue Proteine zu bilden, die sehr viele dieser essentiellen Aminosäuren enthalten. Diese neuen Proteine können zu Allergien führen. Eine bisher verträgliche Pflanze kann durch den gentechnischen Eingriff für einige Menschen unverträglich werden.
Neue Proteine können Allergien verursachen, eine veränderte Ölzusammensetzung kann zu weiteren Veränderungen in der Pflanze führen und somit zu einer schlechteren Verträglichkeit. Gentechnik in der Pflanzenzüchtung wird zu einer weiteren Einschränkung der genetischen Vielfalt innerhalb einer Sorte oder im Saatgut führen, da nur mehr kommerziell verwertbare Sorten angebaut werden.
Eine ausgewogene Ernährung ist für den Vitaminbedarf vollkommen ausreichend. Der Zusatz einzelner Vitamine zu bestimmten Nahrungsmitteln kann zu einer Überdosis führen, die bei einigen Vitaminen, z.B. Vitamin A, schädlich ist.
Der Sinn künstlicher Vitaminisierung überhaupt ist fraglich, der Nutzen liegt allenfalls auf Seiten der chemischen Industrie.
Produktion von pharmazeutischen Proteinen, also von nichtpflanzlichen Inhaltsstoffen
Ein Beispiel hierfür ist die Antikörperproduktion in transgenen Tabakpflanzen. Antikörper sind Eiweißstoffe, die den Körper gegen Fremdstoffe immun machen (z.B. Impfstoffe). Die Gene für bestimmte Antikörper wurden mit Hilfe des Boden-bakteriums Agrobakterium tumefaciens in Tabakpflanzen eingeschleust und dort in das Tabakgenom eingebaut. Die Gene enthielten die Information für eine besonders starke Antikörperproduktion. Und tatsächlich produzierten anschließend die Tabakpflanzen funktionstüchtige Antikörper, die medizinisch einsetzbar sind.
Diese Medikamentenpflanzen sind nicht mehr für den üblichen Konsum geeignet. Bei einer ungewollten Übertragung des Fremdgenes auf andere Pflanzen werden diese für den Konsum ungeeignet.
Antibiotika- Resistenzgene könnten auf Darmbakterien übertragen werden und in Folge zu Problemen bei der Behandlung von Krankheiten führen.
nach oben

Gentechnik in der Lebensmittelindustrie
“Novel Food”
sind vor allem gentechnisch veränderte, aber auch andere Lebensmittel, die aus Mikroorganismen, Pilzen oder Algen gewonnen werden oder solche, die mit Hilfe neuer Technologien entstehen. Auch neu designte Lebensmittel werden „Novel Food“ sein.
Unter welchen Bedingungen diese „neuartigen“ Lebensmittel verkauft werden dürfen, ist in der „Novel Food“-Verordnung geregelt, die in der gesamten EU gilt.
Gekennzeichnet werden müssen lediglich Mais- und Sojaprodukte ab einem sogenannten „Schwellenwert“ von 1% Fremd-DNA bzw. -Protein pro Zutat. Wird dieser Wert überschritten, ist das betroffene Lebensmittel zu kennzeichnen.

Die Lebensmittelindustrie ist der Zukunftsmarkt der Gentechnik. Der weltweite Markt für gentechnisch erzeugte Lebensmittel wird auf etwa
73 Mrd. Dollar im Jahr 2000 geschätzt. Die Produktion soll schneller und effizienter werden. Es gilt Kosten und Zeit zu sparen, die Lagerfähigkeit soll verlängert und die Produktivität bei Pflanzen und Tieren gesteigert werden.

Beim Einsatz gentechnisch veränderter Mikroorganismen in der Produktion und Reifung verschiedener Lebensmittel geht es vor allem um eine Verkürzung der Produktionszeit, eine Verbesserung der Prozeßsicherheit, eine Verlängerung der Haltbarkeit und um die Schaffung neuer Produkte.
Bei den meisten dieser Produkte bleiben die gentechnisch veränderten Mikroorganismen im Endprodukt und werden daher mitgegessen. Die gentechnisch veränderten Mikroorganismen sind also im Lebensmittel nachweisbar, eine Kennzeichnung erforderlich.
Es gibt jedoch Ausnahmen: Wenn die Brauhefe vom Bier derart gut abgetrennt wird, dass keine Spuren davon im Bier zurückbleiben, ist keine Kennzeichnung notwendig.

Immer mehr Leute greifen heute auf Fertigprodukte zurück.
Viele Lebensmittelhersteller haben auf diesen Trend reagiert und bieten Fertiggerichte an. Der Preisdruck ist durch die Konkurrenz in der Lebensmittelbranche enorm. Die Lebensmittelverarbeiter und -fabrikanten reagieren hierauf mit zunehmender Rationalisierung.
Lebensmittel werden immer häufiger als Summe verschiedener Einzelkomponenten verstanden. Die Einzelkomponenten sind Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Je nach gewünschtem Lebensmittel werden diese Grundbausteine nun unterschiedlich miteinander kombiniert und mit Geschmacksstoffen, Vitaminen und sonstigen Zusatzstoffen versetzt. Lebensmittel werden „designt“, man spricht von „Food design“.
Landwirtschaftliche Produkte liefern zunehmend nur noch die austauschbaren, isolierten Grundbausteine (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße), aus denen dann die Vielzahl von Fertiggerichten zusammengestellt werden kann. Dadurch können diese Grundbausteine in großer Menge sehr billig produziert werden. Der „natürliche Charakter“ der Lebensmittel geht mehr und mehr verloren.
Die Gentechnik bietet den Herstellern bei der Standardisierung und Rationalisierung eine Reihe von Möglichkeiten. Immer mehr wichtige pflanzliche Grundnahrungsmittel werden gentechnisch manipuliert. Es werden immer neue Designer-Gewächse entworfen, die gesünder sein sollen und auch besser schmecken sollen.
Eine besondere Unterstützung liefert die Gentechnik bei der Herstellung der Aromastoffe, Vitamine und sonstigen Zusatzstoffe. Wenn diese in beliebig großen Mengen über manipulierte Mikroorganismen herstellbar sind, können sie je nach Wunsch in den verschiedenen Speisen kombiniert werden.
nach oben
Soja
ist ein gutes Beispiel für ein landwirtschaftliches Produkt, das in seine Bruchstücke zerlegt unglaublich viele Einsatzbereiche hat. Soja ist heute in irgendeiner Form in etwa 30.000 Lebensmitteln enthalten: In Suppen und Keksen, in Kartoffelchips und Margarine, in Mayonnaise und Schokolade oder vegetarischen „Tofuburgern“.
Ein wichtiges Einsatzgebiet der Gentechnik in der Lebensmittelproduktion ist die gentechnische Herstellung von Mikroorganismen, die bestimmte Substanzen z.B. billiger produzieren können, als es mit bisherigen Methoden möglich war.
Zur Herstellung von Enzymen, Hilfs- und Zusatzstoffen wird den Mikroorganismen ein Zusatzgen eingebaut, mit dessen Hilfe sie ihnen fremde Substanzen produzieren können. Neben Enzymen sind dies vor allem Farbstoffe, Vitamine, Aromastoffe, Antioxidantien, Stabilisatoren, Emulgatoren, Geschmacks-verstärker und Dickungsmittel. Die Enzyme und Zusatzstoffe werden dann aus der Produktionslösung isoliert, so dass sie zuletzt in reiner Form vorliegen und keine gentechnisch veränderten Mikroorganismen mehr enthalten.
Problem: Es können unerwünschte Nebenprodukte entstehen, die bei den herkömmlichen Reinigungsprozessen nicht vollständig entfernt werden.
nach oben
KÄSE.
Eines der ersten gentechnisch hergestellten Enzyme ist das Lab-ferment Chymosin, das mit Hilfe gentechnisch veränderter Schimmelpilze produziert wird. Das Gerinnungsmittel Lab, das im Magen säugender Kälber gebildet wird, verwandelt flüssige Milch in festen Käse.Jetzt wurde das entsprechende Kälber-Gen in Schimmelpilze gentechnisch eingebaut, so dass diese nun in großen Mengen Chymosin, den Hauptbestandteil des Labs, produzieren. Nach der Isolation und Reinigung liegt Chymosin hochrein in großen Mengen vor. In den USA wird bereits mehr als die Hälfte des Hartkäses mit gentechnisch erzeugtem Chymosin hergestellt. In England ist dieser Käse bei Vegetariern sehr beliebt, dort trägt er die Aufschrift „für Vegetarier geeignet“. Meist ist aufgrund des hohen Reinheitsgrades des Produkts die gentechnische Veränderung nicht mehr nachweisbar. In diesem Fall entfällt die Kennzeichnungspflicht.
BIER
Wenn Bier gebraut wird, werden Hopfen und Malz mit Hilfe von Hefepilzen vergoren. Kohlenhydrate werden in Alkohol umgewandelt. Bei dieser Gärung wird gleichzeitig das typische Bieraroma gebildet. Mit Hilfe gentechnischer Methoden möchte man nun die Brauhefe dazu bringen schneller zu gären. Dies verkürzt die Reifezeit und erhöht die Brauleistung. Kosten und Zeit werden gespart. Weiters sollen spezielle Brauhefen so verändert werden, dass sie keinen Alkohol mehr produzieren. So kann billig alkoholfreies Bier hergestellt werden. Dies ist inzwischen auch gelungen.
BROT
Wenn ein Teig „geht“, sind Hefepilze am Werk. Die Backhefe wandelt Kohlenhydrate in Kohlendioxid um. Das Gas steigt auf, und das Brot oder der Kuchen geht auf. Jede/r BäckerIn weiß, dass man dabei Geduld braucht. Die Bestrebungen der Gentechniker gehen jetzt dahin, diese Zeit zu verkürzen. Eine gentechnisch hergestellte Backhefe wurde in Großbritannien 1990 als erster gentechnisch veränderter Organismus im Lebensmittelbereich zugelassen.
JOGHURT
Wenn aus Milch Jogurt heranreift, sind vor allem Milchsäurebakterien am Werk. Allerdings gibt es bei der Joghurtherstellung immer wieder Probleme durch Verunreinigungen, die die Milchsäurebakterien stören und eine gute Säuerung des Joghurts verhindern. Gentechnisch gibt es hier zwei Möglichkeiten: Den Milchsäurebakterien wird eine Resistenz gegen Verunreinigungskeime eingebaut, die Milchsäurebakterien produzieren ein Gift gegen Verunreinigungen durch andere Keime. Dies wird dann „Bio-Konservierung“ genannt.

na dann: Guten Appetit !
momo-raoul

nach oben


Pressestimmen

"Golden Rice" und die fragwürdigen Heilsversprechen der Gentechnikindustrie
Fast eine Milliarde Menschen hungert, und als im Frühsommer 2008 weltweit die Nahrungsmittelpreise explodierten, stieg die Zahl der Hungernden in der Welt noch einmal um weitere 40 Millionen an.
Diese Gelegenheit nutzte die Gentechnikindustrie, um sich wieder einmal als "Retter der Armen" darzustellen. Mit Hilfe gentechnisch veränderter Sorten ließen sich sowohl der Welthunger als auch ernährungsbedingte Mangelkrankheiten besiegen, versprechen Monsanto und Co immer wieder.
foodwatch hat sich ein vermeintliches Vorzeigeprojekt der Industrie, den so genannten "Golden Rice", einmal genauer angeschaut.
Fazit: Die großmündigen Heilsversprechen konnten bislang nicht im Ansatz eingelöst werden.
Vor knapp 10 Jahren wurde die erste Generation des "Golden Rice" entwickelt. Die Saatgutindustrie versprach, mit diesem gentechnisch veränderten Reis den VitaminA-Mangel eindämmen zu können, wegen dem jährlich etwa eine Million Kinder in Entwicklungsländern erblinden. Der Reis ist durch gentechnische Manipulation so verändert, dass in seinen Körnern Carotinoide gebildet werden.
Daraus kann im menschlichen Körper das lebenswichtige Vitamin A gebildet werden.
Doch wie eine von foodwatch in Auftrag gegebene Recherche zeigt, sind die meisten Fragen, die mit der Qualität und der Sicherheit dieses Produktes zusammenhängen, bis heute nicht beantwortet. Selbst triviale technische Daten, wie der Gehalt an Carotinoiden nach Lagerung und Kochen des Reises, wurden nie publiziert. Es ist also noch nicht einmal klar, wie viel Vitamin A im menschlichen Körper überhaupt ankommt. Die Veröffentlichung der Daten ist schon seit mehreren Jahren angekündigt, bisher liegen sie aber nicht vor.
Obwohl auch öffentlich zugängliche Ergebnisse zur Risikobewertung des "Golden Rice" bisher fehlen, planen die Betreiber des Projektes ein Zusammenschluss aus Industrie und Wissenschaftlern - bereits Tests an Schulkindern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Sommer 2008 sagten sie geplante Versuche in China ab auf Intervention der chinesischen Behörden.
Nach wie vor unterstützen die Rockefeller Foundation und die Stiftung von Bill und Melinda Gates das Projekt. foodwatch hat an die beiden Stiftungen geschrieben und sie aufgefordert, ihr Engagement zu überprüfen.
Angesichts guter Erfolge bei der Bekämpfung der Vitamin-A-Mangelkrankheit mit anderen Methoden- zum Beispiel durch die Verteilung von Vitaminpillen- schätzen viele Beobachter das Potential des gentechnisch veränderten Reis ohnehin als gering ein.
Vor allem sollte die Geschichte vom "goldenen Reis" eine Mahnung an die Politik sein, die nur zu gerne die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie aufgreift, um sich vor den geeigneten, aber unbequemen Maßnahmen gegen den Welthunger wie etwa ein faires Welthandelssystem für Agrarprodukte - drücken zu können.
Die ausführliche foodwatch- Recherche zum Thema "Golden Rice" und die Schreiben an die Stiftungen finden Sie im Internet unter –> foodwatch

Der Informationsdienst Gentechnik leistet einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung derjenigen, die sich in ihren Regionen für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft engagieren.

Wenn Sie die Arbeit unterstützen möchten, freut sich der Infodienst über Ihre Spende.
Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Stichwort: "Informationsdienst Gentechnik"
Kontonummer 3000 5400
GLS Gemeinschaftsbank eG
Bochum, BLZ 430 609 67
Oder Sie benutzen das –> Online-Spenden-Formular:

Bundesverband Naturkost, Feb.2009
nach oben

Genfood aus deutschen Landen? Nein Danke! (2004)
Bisher gibt es in Deutschland nur Versuchsfelder mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Das soll sichändern. Mit dem Gentechnikgesetz macht die Bundesregierung den Weg für den kommerziellen Anbau frei. Was bedeutet das für Verbraucher und Ökobauern? // Manfred Loosen

Den ersten Schritt hin zur Gentechnik im großen Stil machte im vergangenen Jahr (2003) die Europäische Union mit der so genannten Freisetzungsrichtlinie. Deren Umsetzung hätte Deutschland schon bis Oktober 2003 beschließen sollen. Nach viel Streit zwischen SPD und Grünen hat die Regierung jetzt Anfang dieses Jahres die Novelle des Gentechnikgesetzes begonnen: Ziel sei, so sagte die zuständige Ministerin Renate Künast (Grüne), die Koexistenz von gentechnikfreier konventioneller und ökologischer Landwirtschaft auf der einen Seite und so genannter „grüner“ Gentechnik auf der anderen Seite.

Zur Koexistenz, deren Realisierbarkeit vonseiten des Ökolandbaus stark bezweifelt wird, sollen vor allem zwei Regelungen beitragen:

Erstens müssen Bauern, die gentechnisch veränderte Pflanzen nutzen, Nachbarfelder so weit wie möglich vor Auskreuzungen oder Pollenflug schützen, zum Beispiel durch das Anpflanzen von Hecken. Auch ein Mindestabstand wird diskutiert.

Zweitens hat ein gentechnikfrei arbeitender Bauer Anspruch auf Entschädigung, wenn sein Feld trotz Einhaltung der Bestimmungen durch benachbarte Gen-Felder verunreinigt wird und er seine Ware nicht mehr als „gentechnik-frei“ verkaufen kann.

Ein ganz anderes Gesetz, das in etwa zeitgleich behandelt wird und für die Wahlfreiheit entscheidend werden dürfte, ist das Durchführungsgesetz zur Kennzeichnung von Gentechnik enthaltenden Lebensmitteln. Ab dem 18. April müssen alle Hersteller auf die Verpackung schreiben, welche gentechnisch veränderten Materialien sie in ihren Lebensmitteln verwendet haben.

Das gilt aber de facto nur für pflanzliche, nicht für tierische Erzeugnisse. Hat also zum Beispiel ein Rind gentechnisch verändertes Futter bekommen, dann muss das Futter zwar gekennzeichnet sein, das Rindfleisch aber nicht! Will der Verbraucher die Information bekommen, ob das Tier mit Gentechnik gefüttert wurde, muss er im Laden nachfragen. Dasselbe gilt für Eier, Milch, Sahne, Käse, Butter usw. und somit für fast alle verarbeiteten Lebensmittel.
nach oben
Was sonst noch problematisch ist
* Es gibt ein Standort-Register, in dem alle Felder eingetragen sind, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen wachsen. Einsicht nehmen in dieses Register kann aber nur, wer ein berechtigtes Interesse daran nachweisen kann (z.B. benachbarte Bauern). „Normale“ Bürger oder Verbraucherschutz-Organisationen könnten so ausgeschlossen werden.
* Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist nach dem neuen Gesetz „förderungswürdig“. Zwar ist die Förderung an ethische, ökologische und verbraucherschutzpolitische Auflagen gebunden. Trotzdem könnte eine solche Formulierung konventionell wirtschaftende Bauern dazu verleiten, doch einmal gentechnisch veränderte Saat zu kaufen.
* Wenn ein Bauer nur ein Mal gentechnisch veränderten Raps verwendet, kann er unter Umständen in den darauf folgenden acht Jahren seine Ernte nicht mehr als „gentechnik-frei“ verkaufen, auch wenn er dann konventionellen Raps sät. Denn der Anteil von gentechnisch verändertem Raps liegt bis zu acht Jahre lang über dem Schwellenwert von 0,9 Prozent. Das hat das Ökologie-Zentrum der Universität Kiel berechnet.
nach oben
Was bedeutet das für Bio-Bauern?
Im kontrolliert biologischen Landbau ist der Einsatz von Gentechnik verboten. Wenn aber ein konventioneller Bauer gentechnisch veränderte Pflanzen anbaut, dann sind Nachbarfelder natürlich betroffen, auch die eines Biobauern.

Deshalb wird über Abstandsflächen gesprochen. Je nach Pflanzenart ist mal von 50 Metern die Rede, mal von 1.000 Metern, einige fordern auch fünf Kilometer Abstand.

Forscher des Ökologie-Zentrums der Universität Kiel haben in einem Simulationsmodell untersucht, was sich in der Landwirtschaft in Schleswig-Holstein verändern würde, wenn nur zehn Prozent des angebauten Rapses künftig gentechnisch verändert wären und zu jedem Gen-Raps-Feld ein Mindest-Abstand von fünf Kilometern eingehalten würde. Ergebnis: Nur noch 17 Prozent der Fläche Schleswig-Holsteins blieben unbeeinflusst von gentechnisch veränderten Substanzen (siehe auch www.aid.de/presse, dort fnden sich weitere Infos über die Studie).

Trotz des Entschädigungsanspruches liegt die Beweislast beim Biobauern. Landwirte, die gentechnik-frei arbeiten wollen, deren Ernte aber durch Nachbarfelder verunreinigt wurde, müssen nachweisen, dass sie geschädigt wurden. Das kann einen monate- oder sogar jahrelangen Rechtstreit bedeuten.

Die Saatgutindustrie bleibt in der Haftungsfrage weitgehend außen vor. Die Hersteller gentechnisch veränderten Saatguts können nur dann haftbar gemacht werden, wenn sie gegen das Kennzeichnungsgebot verstoßen haben. Das heißt: Ein Biobauer kann nur den Gentechnik verwendenden Nachbarn auf Schadenersatz verklagen, nicht den Saatgut-Hersteller.

Die Versicherungen der gentech-frei arbeitenden Bauern werden sehr wahrscheinlich keine Schäden ausgleichen, die durch Nachbarfelder mit Gentechnik entstanden sind. Jedenfalls hat eine deutsche Betriebshaftpflichtversicherung sich schon dahingehend geäußert.
nach oben

Meldungen vom Öko-Institut e.V. vom 05.02.2004
"Gen-Gesetzentwurf muss nachgebessert werden"
Öko-Institut e.V. legt ausführliche Stellungnahme vor - Viele Kritikpunkte

Das Öko-Institut e.V. hat eine ausführliche Einschätzung und Bewertung des neuen Gentechnik-Gesetzes vorgelegt. Fazit der Stellungnahme: Grundsätzlich sei der von Verbraucherschutzministerin Renate Künast vorgelegte Entwurf zwar zu begrüßen, in wesentlichen Punkten müsse er aber noch nachgebessert werden.

Kritik übt das unabhängige Umweltforschungsinstitut vor allem an den Haftungsregelungen sowie an den Regeln zum Umgang mit in Verkehr gebrachten Produkten. Der Entwurf ist in einer Verbändeanhörung diskutiert worden und soll am 11. Februar vom Kabinett verabschiedet werden. Danach wird er durch den Bundestag und den Bundesrat gehen. Die Stellungnahme des Institutes hat die Stiftung Zukunftserbe in Auftrag gegeben und finanziert.

"Wir möchten mit unserem Kommentar dazu beitragen, dass die Interessen derjenigen gewahrt werden, die auch in Zukunft ohne Gentechnik wirtschaften wollen", sagt die Freiburger Gentechnik-Expertin Dr. Beatrix Tappeser.

"Der Gesetzentwurf ist nur ein erster Schritt, die Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft zu begrenzen. Damit die Schutzvorschriften für konventionelle und Bio-Bauern wirksam sind, müssen sie noch in wesentlichen Punkten nachgebessert werden", sagt Andreas Hermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Darmstädter Forschungsbereich "Umweltrecht" des Öko-Instituts.

Die Kritikpunkte im Einzelnen

1. Haftungsregelungen: Durch die im Entwurf formulierten Haftungsregelungen wird der "Krieg auf den Dörfern" nicht verhindert, sondern lediglich abgemildert. Die Probleme und Konflikte werden allein bei den Landwirten angesiedelt. Denn der Bauer, der ungewollt gentechnisch veränderte Anteile in seinem Erntegut findet, muss Gewinnausfälle bei seinem Gentechnik-Nachbarn einklagen. Er trägt die volle Beweislast und zudem das Risiko der Rechtsverfolgung. Verliert er vor Gericht, muss er die Kosten des Rechtsstreits übernehmen. Das Institut plädiert bei einer GVO-Verunreinigung der Ernte dafür, einen Haftungsfonds einzurichten, mit dem die Betroffenen entschädigt werden könnten.

2. Die Gute fachliche Praxis: Die Gute fachliche Praxis regelt den Anbau von transgenen Pflanzen. Sie legt fest, was der Landwirt zu tun hat, damit beispielsweise keine Einkreuzungen beim Nachbarn passieren. Dazu gehören unter anderem Sicherheitsabstände. Die im Gesetz genannten Mindestgrundsätze für die Gute fachliche Praxis sind nach Ansicht des Öko-Instituts nicht ausreichend. Die WissenschaftlerInnen empfehlen deshalb, zusätzlich zwei Grundsätze aufzunehmen. So sollte der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen oder die Haltung von GVO-Tieren unzulässig sein, wenn die Koexistenz im Einzelfall nicht gewährleistet werden kann. Zudem spricht sich das Institut für ein generelles Minimierungsgebot aus. Das bedeutet: Die Risiken, die von transgenen Pflanzen oder Tieren ausgehen, müssen so gering wie möglich gehalten werden. Damit die Einhaltung der Guten fachliche Praxis gewährleistet wird, müssen sich die Verwender von GVO einem neu zu schaffenden Zertifizierungssystem unterstellen.

3. Ökologisch sensible Gebiete: In ökologisch sensiblen Gebieten müssen die Freisetzung oder der Anbau von transgenen Pflanzen künftig angezeigt werden. Wenn "erhebliche Beeinträchtigungen" vorliegen, kann ein Anbau untersagt werden. Was dies genau bedeutet, ist jedoch in dem Entwurf nicht näher definiert. Aus Naturschutzgründen und auf Basis des Vorsorgeprinzips müsste eigentlich ein Verbot in ökologisch sensiblen Gebieten gefordert werden. Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich dafür auf EU-Ebene einzusetzen.

4. Öffentlichkeitsbeteiligung: Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen experimentell freigesetzt werden, muss die Öffentlichkeit einbezogen werden. Dies gilt indes nicht beim so genannten "Inverkehrbringen". Das heißt, die viel weiter gehende Entscheidung über die Vermarktung wird ohne die Öffentlichkeit getroffen. Dieser Widerspruch muss nach Ansicht des Instituts aufgehoben werden.

5. Gentechnik-freie Anbaugebiete: Das Öko-Institut empfiehlt, die Möglichkeit zu schaffen, gentechnik-freie Anbauflächen auszuweisen. Analog zu den Möglichkeiten im Saatgutbereich könnte eine Fläche beispielsweise als gentechnik-freies Gebiet für Mais ausgewiesen werden, um den Anbau von konventionellem Mais zu schützen und die Koexistenz zu gewährleisten.

* Die Stellungnahme ist unter http://www.oeko.de/oekodoc/194/2004-005-de.pdf kostenlos herunterzuladen.
nach oben

"BioHandel" März 2004
(Die "Biohandel" ist eine Zeitung des Naturkostfachhandels)

Rückendeckung für Grüne Gentechnik

Gesetzentwurf der Bundesregierung stößt verbreitet auf Kritik

Verbraucherministerin Künast hat den Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz vorgelegt. Es soll auch die Koexistenz zwischen gentechnikfreier Landwirtschaft und den Anwendern von Genpflanzen regeln. Umwelt–, Verbraucher– und Ökoverbändeäußerten sich kritisch.

Monatelang hatten Verbraucher-, Wirtschafts- und Forschungsministerium hinter verschlossenen Türen um die Inhalte des neuen Gentechnikgesetzes gefeilscht. Jetzt liegt ein abgestimmter Entwurf vor, der Mitte Februar vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Obwohl der Entwurf auch weiterhin die Förderung der grünen Gentechnik als Gesetzeszweck nennt, sieht sich Verbraucherministerin Künast als Siegerin in diesem Ringen.

Von Wahlfreiheit kann keine Rede sein

Für den Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) geht der Entwurf in die richtige Richtung, lässt aber noch viele Fragen offen. Ähnlichäußerte sich der Bund Umwelt und Naturschutz (BUND). Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) bezeichnete die Gesetzespläne als Stückwerk. „Von einer Wahlfreiheit der Verbraucher zwischen Gentechnik und gentechnikfreien Lebensmitteln kann keine Rede sein“, sagte vzbv-Vorstand Edda Müller. Henning Strodthoff, Gentechnik-Experte von Greenpeace, sprach von einer „Zumutung“. Dagegen begrüßte der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter die „Kurskorrektur in der Grünen Gentechnik“.

Beim Thema Koexistenz trifft der Entwurf folgende Regelungen:

Wer gentechnisch veränderte Pflanzen (gv-Pflanzen) anbaut, muss sich an die „gute fachliche Praxis“ halten. Diese praktischen Regeln sollen, ebenso wie Vorschriften für Mindestabstände und Schutzhecken sowie die Bestimmungen für die Überwachung, in einer eigenen Verordnung ausformuliert werden. Der Gesetzentwurf lasse die wichtigsten Fragen außen vor, kritisiert deshalb Heike Moldenhauer, Gentechnik-Expertin des BUND. „Es bleibt völlig offen, wie das Nebeneinander von gentechnischer, konventioneller und biologischer Landwirtschaft in der Praxis funktionieren soll“, sagt sie.

Verursacher kommen gut weg

Schäden durch den Anbau von gv-Pflanzen in ihrer Nachbarschaft können Bio-Bauern nur gegen diese Nachbarn einklagen. Dabei soll nur die Preisdifferenz zwischen gentechnikfreien und gentechnisch veränderten Produkten ersetzt werden. Die Analysekosten, um die Qualität zu sichern und Verunreinigungen festzustellen, müssen nicht die Verursacher, sondern die Betroffenen tragen.

Sie müssen auch für den erforderlichen Mehraufwand zur Vermeidung von Verunreinigungen aufkommen. Ein Haftungsfonds der Gentechnik-Konzerne – wie vom BÖLW vorgeschlagen - ist nicht vorgesehen.

Felder, die mit gv-Pflanzen bestellt werden, müssen in ein Standortregister eingetragen werden. Die Einsicht in dieses Register ist nur beschränkt möglich.

Als Fazit dieser Regelungen stellt Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft fest: „In seiner gegenwärtigen Form würde das Gesetz den Anbau von Gentechnik klar gegenüber der gentechnikfreien Landwirtschaft bevorteilen.“ Er hofft auf Änderungen bei den Beratungen im Bundestag. Da auch der Bundesrat zustimmen muss, wird das Gesetz voraussichtlich erst Ende 2004 in Kraft treten.

Kärnten will Schutzzonen ausweisen

Wie sich der Ökolandbau wirkungsvoller vor gv-Pflanzen schützen lässt, zeigt das österreichische Bundesland Kärnten. Es will per Gesetz Schutzzonen von drei Kilometern, entsprechend dem Flugradius der Bienen, um Anbauflächen von Biobauern errichten. In diesen Schutzzonen dürfen keine gv-Pflanzen angebaut werden. Bei der Verteilung des Ökolandbaus über das Land kommt dies praktisch einem Anbau-Verbot für gv-Pflanzen gleich.

Die EU-Kommission hat nach Angaben der Zukunftsstiftung Landwirtschaft bestätigt, dass das geplante Gentechnik-Vorsorgegesetz grundsätzlich mit der EU-Gesetzgebung vereinbar sei. Im Biosphärenreservat Rhön, in der brandenburgischen Uckermark und in Mecklenburg-Vorpommern haben sich ökologisch und konventionell wirtschaftende Bauern zu ersten gentechnikfreien Zonen zusammengeschlossen.

EU-Parlament: Keine Zulassung ohne Haftungsregelung

Positive Nachrichten kommen auch aus dem Europaparlament. Es hat mit 327 zu 52 Stimmen gefordert, keinen Anbau von gv-Pflanzen zuzulassen, solange keine europaweit einheitlichen Regelungen zur Koexistenz und zur Haftung verabschiedet sind. Gentechnische Verunreinigungen im Saatgut sollen bereits von der technisch machbaren Nachweisgrenze an gekennzeichnet werden. Die Kosten für die Einführung von gv-Pflanzen in die Landwirtschaft will das Europaparlament Herstellern und Anwendern in Rechnung stellen. leo
nach oben

Das Nachbarrecht der Gentechnik- Ein Ratgeber für Bauern / Gesetzestexte (ohne Gewähr!)

Die grüne Gentechnik überwältigt alle! Sitzen Bauern sowieso am kürzeren Hebel?

Nein. Das Nachbarrecht gibt ihnen ein scharfes Schwert in der Hand. Aus dem nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis leitet der Bundesgerichtshof einen strengen Schutz für die beeinträchtigten Nachbarn ab.

Kann man gegen Gentechnik doch nichts ausrichten?

Verbraucher lehnen Gentechnik in Lebensmitteln ab. Die Mühlen verlangen Ware ohne Gentechnik. Veränderte Erbinformation über 0,9 % bewirkt die Kennzeichnungspflicht. Kennzeichnungspflichtige Ware wird nicht abgenommen. Wer Mühlen beliefern will, muss vorbeugen. Das Nachbarrecht gibt ihm das Mittel dazu.

Können die Anbauer von Genkulturen nicht so oder so machen, was sie wollen?

Sie müssen das wirtschaftlich Vertretbare tun, damit nicht durch die Pollen ihrer Kulturen gentechnische Veränderungen in die Ernte anderer Landwirte eingetragen werden. Dies verlangt schon das Bürgerliche Gesetzbuch. Das neue deutsche Gentechnikgesetz wird diese Vermeidungspflicht verdeutlichen. Dort sollen Abstandsstreifen und Schutzpflanzungen als wirtschaftlich vertretbar bezeichnet werden. Diese Maßnahmen sind aber nicht für alle Kulturen tauglich.

Und wenn die Vermeidung nicht gelingt?

Dann gibt es einen nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch nach § 906 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches vor. Der Ausgleich muss dem Nachbarn gezahlt werden, wenn der Zusammenhang zwischen der Genkultur als Ursache und der gentechnischen Veränderung der Ernte des Nachbarn als Wirkung nachgewiesen ist (Kausalität).

Ist dies eine Haftung für Verschulden?

Nein. Die Anbauer von Genkulturen müssen Schäden ausgleichen, die sie durch den Anbau bei Nachbarn verursachen. Es kommt nicht darauf an, ob der Anbauer der Genkultur eine Pflicht verletzt hat. Er zahlt Ausgleich, weil er einen Schaden verursacht, nicht weil er ihn verschuldet hat.

Ist es nicht ungerecht, wenn ohne Verschulden gezahlt werden muss?

Ungerecht wäre, wenn nicht gezahlt werden müsste, denn es geht um das Verursacherprinzip. Wer durch sein Handeln Schäden bei anderen verursacht zahlt. Die verschuldensunabhängige Kausalhaftung dient der Gerechtigkeit im nachbarrechtlichen Gemeinschaftverhältnis. Nach den Urteilen des Bundesgerichtshofs entspricht sie Treu und Glauben.

Sind die Pflichten nur gegen den Gentechnikanbau gerichtet?

Nein. Treu und Glauben verlangen, dass man niemand in das offene Messer laufen lässt. Nachbarn mit möglicherweise gegenüber dem Eintrag von Genpollen empfindlichen Kulturen sollten den anderen, die Gentechnikanbau vorhaben könnten, frühzeitig parzellengenau mitteilen, welche eigene Fruchtfolge sie selbst planen. Durch persönliche Briefe oder Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde.

Wie können Bauern erfahren, ob ihren Kulturen Eintrag von Gen-Pollen droht?

Deutschland ist durch EU-Recht verpflichtet, ein Gentechnik-Kataster einzurichten. Das neue deutsche Gentechnikgesetz verpflichtet die Länder zur Umsetzung. Wer Auskunft aus dem Kataster will, muss ein eigenes berechtigtes Interesse darlegen. Ähnlich wie bei der Einsicht ins Grundbuch. Dazu wird er die mutmaßliche Reichweite der Pollenverbreitung seine eigene Kultur betreffend darlegen. Im Radius dieser Reichweite hat er einen Anspruch auf Auskunft über Lage und Eigner von Genkulturen.

Was tut man, wenn Schädigung der eigenen Ernte droht?

Man legt dem Anbauer der Genkulturen das Problem dar und fordern zunächst die Aussaat zu unterlassen. Für den Fall der Aussaat, fordert man Kostenersatz für die Genanalyse der eigenen Feldfrucht vor der Ernte. Dafür verlangt man einen angemessenen Kostenvorschuss.

Was, wenn nicht bezahlt wird?

Dann wird der Ausgleich einer berechtigten Forderung verweigert. In der Rechtsschutzversicherung ist dann der Versicherungsfall eingetreten. Hat man eine Rechtsschutzversicherung, wird sie jetzt die Deckungszusage für die Vertretung durch einen Rechtsanwalt erteilen.

Wozu die Genanalyse vor der Ernte?

Wenn man in der eingelagerten Ernte gentechnische Veränderungen findet, könnte der Anbauer der nahegelegenen Genkultur behaupten, der Gentechnikeintrag sei erst nach der Ernte erfolgt. Zum Beispiel durch einen nicht gereinigten Mähdrescher, Reste in Transportfahrzeugen oder Vermischung in der Mühle. Daher ist es wichtig die Feldfrucht vor der Ernte zu untersuchen.

Ist die Analytik zuverlässig?

Die Zuverlässigkeit ist nicht das Problem, eher die sehr hohe Empfindlichkeit der Analytik, die schon im Bereich um 0,9% veränderter Erbinformation Nachweise liefert.

Muss man ausschließen, dass schon das eigene Saatgut gentechnisch verändert ist?

Ja. Dann wäre der Polleneintrag nicht Ursache der Veränderung in der Ernte. Wer den nachbarrechtlichen Ausgleich verlangt, muss die Kausalität für den Schaden beweisen. Dazu gehört der Ausschluss anderer Ursachen im eigenen Herrschaftsbereich.

Wie kann man dies ausschließen?

Bauern werden daher eine Probe des Saatguts unter Zeugen versiegeln und bis zur sicheren Vermarktung der Ernte verwahren. Sie werden sich ihren Saatgutlieferanten zusichern lassen, dass es nicht gentechnisch verändert ist. Zumindest nicht so, dass die Ernte kennzeichnungspflichtig wird.

Muss der Gentechnikanbauer für die Analysekosten einstehen?

Rechtsprechung gibt es dazu noch nicht. Aber der Bundesgerichtshof hat schon im Fall von Wasserwerken am Rhein, die Uferfiltrat zu Trinkwasser aufbereiten, entschieden, dass sie einen Anspruch auf Ersatz der Wasseranalysekosten haben. Wenn bekannt wird, dass flussaufwärts ein Chemieunfall zu Einleitungen geführt haben könnte, sind präventive, schadensbeobachtende Analysen sinnvoll. Sie gehören zum Schaden, den der Unfallverursacher auch dann ersetzen muss, wenn sich im Uferfiltrat doch keine Spuren zeigen. Ähnlich wird der Anbauer einer Genkultur den Bauern im mutmaßlichen Pollenflugbereich die Analytik ihrer empfindlichen Kulturen bezahlen müssen. Dies auch wenn sich dann doch keine gentechnische Veränderung zeigt.

Um welche Schäden geht es?

Schäden entstehen, wenn Bauern ihre Ernte, trotz des Anbaus von gentechnisch nicht veränderten Pflanzen, nur mit dem gesetzlichen Gentechnikhinweis vermarkten können. Der Gentechnikhinweis wird schon bei Überschreiten der 0,9%-Schwelle erforderlich, auch wenn die Veränderung unvermeidbar war. Genkennzeichnungspflichtige Ware erzielt nur einen geringen Preis. Sie kann regelmäßig allenfalls in der Massentierhaltung zur Fütterung eingesetzt werden. Der Anbauer der verursachenden Genkultur muss die Einbußen ersetzen.

Was gilt für Bioprodukte?

Nichts anderes. Sie bleiben Bioprodukte, auch wenn sich in ihnen gentechnische Veränderungen als Folge des Eintrags der fremden Pollen zeigen. Diese Veränderungen sind aber mit Überschreiten der 0,9-Prozent-Grenze kennzeichnungspflichtig. Ein Bioprodukt mit einem Gentechnikhinweis kauft niemand. Es verliert seinen Wert.

Muss der Anbauer der Gen-Kultur alle Schäden seiner Nachbarn ersetzen?

Die Gerichte schreiben häufig, der nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch, sei kein Schadensersatzanspruch. Die Gerichte gleichen aber die eingetretene Vermögenseinbuße aus. Der Ausgleich entspricht daher regelmäßig dem Schaden. Es wird daher nicht nur ein kleiner, eher symbolischer Betrag zum Ausgleich fällig.

Welche Beispiele gibt es für den nachbarrechtlichen Ausgleich?

Wer eine Baustelle in der Stadt einrichtet und durch Lärm die Mieter in der Nachbarschaft belästigt, muss dem Eigentümer der Wohnungen deren Mietminderungen ausgleichen. Wenn eine Kiefer an der Grundstücksgrenze steht, muss dem Nachbarn der Reinigungsaufwand ersetzt werden, der durch abfallende Nadeln und Zapfen erforderlich wird.

Wo sind die Grenzen des nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruchs?

Bauern dürfen nicht die Augen verschließen. Wer sich nicht rechtzeitig um mögliche Empfindlichkeit der eigenen Kulturen gegenüber Pollen aus gentechnisch veränderten Kulturen kümmert, kann später keinen Schadensausgleich verlangen. Er würde sich dem Vorwurf aussetzen, seiner Schadensminderungspflicht nach Treu und Glauben im nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis nicht genügt zu haben.

Warum ist diese Pflicht für Folgeschäden wichtig?

Der nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch ist ein Anspruch auf Ersatz des Vermögensschadens. Dieser Schaden kann auch durch Einlagern gentechnisch durch Polleneintrag veränderten Ware in einem Silo mit anderen, gentechnisch nicht veränderten Lieferungen entstanden sein. Der Ausgleichsanspruch greift aber nicht, wenn die Vermischung durch Vorsichtsmaßnahmen hätte vermieden werden können. Zu diesen gehört die Untersuchung der Ernte vor der Vermischung. Da diese Vorsichtsmaßnahme für die Schadensbegrenzung unverzichtbar ist, trägt der Anbauer der Genkultur in deren Einwirkungsbereich die Kosten solcher Vorsorgeuntersuchungen. Verweigert er dies, wird er sich umgekehrt gegen den Anspruch auf Ausgleich wegen Vermischungsschäden oder der Kosten von Rückrufaktionen nicht mit dem Einwand verteidigen können, diese hätten durch rechtzeitige Tests vermieden werden können.

Was gilt wenn Eintrag von Genpollen aus mehreren Kulturen in Betracht kommt?

Werden gentechnische Veränderungen im Einwirkungsbereich der Pollen einer Genkultur in einer gentechnisch nicht veränderten Kultur festgestellt, greift nach der Begründung des neuen deutschen Gentechnikgesetzes die Vermutung, dass die Genkultur die Ursache war. Gibt es mehrere Genkulturen im Pollenflugradius, wird vermutet, dass sie alle gemeinsam zu gleichen Teilen die Ursache waren. Dann haften die Eigner dieser Kulturen gemeinsam.

Kann man Genkulturen versichern?

Nein. Die Versicherer berufen sich darauf, dass Schadensausgleich häufig bezahlt werden muss und die Höhe dieser Zahlungen schwer einschätzbar ist. Die großen Versicherungsgesellschaften glauben, das Risiko nicht tragen zu können. Dann gilt dies für Landwirte erst recht.
nach oben

Auslaufmodell grüne Gentechnik?
Brigitte Zarzer 31.10.2006

Verbesserte Methoden in der klassischen Züchtung bescheren Forschern und Agro-Multis überraschende Erfolge. Monsanto nutzt diese auf seine ganz eigene WeiseDie grüne Gentechnik ist in der Praxis weit hinter den einst hochgesteckten Erwartungen zurück geblieben. Das erkennen immer mehr Forscher, aber auch Agro-Konzerne, die sich jetzt verstärkt wieder der klassischen Züchtung zuwenden. Smart Breeding heißt die neue Zauberformel. Dabei versucht man von der Natur selbst zu lernen, kreuzt klug und verzichtet auf gentechnische Manipulation. Erfolge gibt es bereits bei Tomaten, Reis und Soja. Selbst Monsanto, der Marktführer bei Gentech-Pflanzen, hat die neue Methode für sich entdeckt und kreierte eine vielversprechende, gesündere Sojasorte, kreuzte diese dann aber gleich wieder mit patentierter, herbizidtoleranter Gentech-Soja. Pervers, finden Gentech-Kritiker, die der neuen Präzisionszüchtung ohne Genmanipulation ansonsten aber einiges abgewinnen können.

--> http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=23848&zeilenlaenge=30&mode=html

Pressemitteilung einer internationalen Koalition der Zivilgesellschaft anläßlich der anstehenden Entscheidung des Europäischen Patentamtes für bzw gegen Patente auf konventionelle Nutzpflanzen und -tiere.
momo-raoul




• Suche •  nach oben •  Downloads •  Impressum






keywords: momo, bioladen, biomarkt, biokiste, bio kiste, bio produkte, bio super markt, bonn, beuel, biomilch, getreidemühle, bio fleisch, bio fair trade, fairer handel, fairer kaffee, gemüse abo, bioprodukte, bio obst, perfekt, professionell, naturkostladen, bio über le bens mittel, natur kosmetik, grüne kiste, abo kiste, gemüse kiste, bio siegel, bio rezepte, vegan, vegetarisch, biotofu, biobier