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Momos Lagertipps

von A wie Apfel bis Z wie Zwiebel

 
Lebensmittel sollen unbeschädigt und gesund sein. Verletzungen reduzieren die Haltbarkeit wesentlich, ebenso angeschnittene Teilstücke.
Manche Früchte reifen nach, andere nicht. Beispiele dafür sind...
Klimakterische Früchte: Äpfel, Aprikosen, Avocados, Bananen, Birnen, Feigen, Kiwis, Mangos, Papayas, Pfirsiche, Pflaumen, Tomaten
Nichtklimakterische Früchte: Ananas, Heidelbeeren, Erdbeeren, Gurken, Limonen, Orangen, Mandarinen, Satsumas, Trauben, Zitronen
 
Die relevanten Faktoren natürlicher Lagerung in –> Momos Lager-Info

 


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Äpfel sind lange haltbar wenn Sie die in einer fast verschlossenen Tüte lagern. Sie gasen Kohlendioxid aus und schaffen sich so ihr optimales Lagerklima.
Zum Einkellern Ihrer Ernte brauchen Sie einen kühlen, trockenen, dunklen Ort, die Äpfel nicht stapeln.
ApfelmixAnanas gehören nicht in den Kühlschrank.
Reif geben sie einen süsslichen Duft ab und die obersten Kelchblätter lassen sich leicht herausziehen.
An Farbe und Festigkeit kann man sich nicht wirklich orientieren.
Glasiges oder braunes Fruchtfleisch deutet auf Unterkühlung hin, salmiakartiger Geruch deutet auf Gärung hin, es entsteht Alkohol. In beiden Fällen sind sie noch verzehrsfähig, lassen Sie Ihr Geschmacksempfinden entscheiden.
Aprikosen, siehe Pfirsich.
Auberginen sind, trocken und kühl, einige Tage haltbar.
Austernpilze werden, wie alle Pilze, am besten nicht zu trocken, nicht zu feucht, dunkel und kühl aufbewahrt. So sind wenige Tage haltbar.
Avocado werden alle Sorten weich bei Reife. Die Sorte Hass, die aromatischste mit dem kleinstem Kern, wird zudem schwarz, was bei einer Bacon schon den Zerfall ankündigt. Nicht kühlen.
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Bärlauch legen Sie in ein feuchtes Tuch oder Folie und ins Gemüsefach. Oder wie Schnittblumen in ein Glas Wasser. Dennoch muss er schnell verbraucht werden, wie Petersilie zB nur wenige Tage haltbar. Zudem verliert er an Aroma.
BananaBananen nicht in den Kühlschrank, ausser sie sind überreif, also mit schwarzen Punkten übersät.
Bataten nicht unter 12°, trocken und dunkel halten sie ein paar Wochen.
Beerenobst ist sehr empfindlich, muss täglich kontrolliert und aussortiert werden. Das ist auch eine Frage des Wetters, bei Regen geerntet verkürzt sich die Lagerfähigkeit erheblich.
Allein Rote Johanninsbeeren und Heidelbeeren sind idR länger haltbar.
Birnen, siehe Äpfel; nur empfindlicher sind sie.
Blumenkohl trocken und kühl, nur wenige Tage lagern; wird er fleckig, diese Stellen herausschneiden.
Brokkoli kühl und feucht, weinge Tage lagern; blüht er gelb aus schmeckt er kohliger, ist aber kein Problem.
Bohnen & Erbsen mögen keine Temperaturschwankungen. Das Kondenswasser bewirkt sonst hässliche Flecken, den "Rost". So schnell wie möglich verzehren, verlieren tagtäglich an Qualität.
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ChicoreeChicoree ist lichtempfindlich. Entsprechend geschützt und kühl ist er mehrere Wochen lagerfähig.
Chinakohl hält besser in Folie. Kühl, feucht, mehrere Tage
Clementinen, siehe Zitrusfrüchte
 
Erbsen siehe Bohnen
Erdbeeren, siehe Beeren
 
Feigen, frische Feigen, sind sehr sehr empfindlich. Am besten sofort essen. Kondenswasser durch Temperaturschwankungen fördert die Schimmelbildung.
Fenchel. Kühl, trocken, ein paar Tage.
Flugware finden Sie nicht in unserem Sortiment. Der "ökologische Rucksack" entspricht nicht unseren Vorstellungen des alternativen Handels.
 
Grapefruit, siehe Zitrusfrüchte
Grünkohl feucht und kalt, alsbald verbrauchen. Nach den ersten Frösten hat er oft gelbe Ränder; mitessen.
Gurken werden weich, wenn sie unter 8°C gelagert werden. Also ins Gemüsefach damit.
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Kartoffeln lichtgeschützt und trocken lagern. Wenn es zu warm ist, keimen sie aus. Grüne Stellen rausschneiden (siehe: Tomaten). Keime herausschneiden.
Schrumpelige Kartoffeln über Nacht in Wasser einweichen, dann sind sie wieder knackig.
Kirschen, wie Beeren, Wetterfrage. Ungewaschen kühl in Papier gelagert mag es kurz gehen. Gewaschene Früchte immer baldigst verzehren.
Dass Kirschen und Wassertrinken Bauchschmerzen verursachten ist übrigens ein Ammenmärchen.
KiwiKiwi sind wochenlang haltbar. Im Kühlschrank lagern, bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.
Knoblauch lichtgeschützt, trocken und kühl lagern. So sind sie viele Wochen haltbar. Das ist aber auch eine Frage der Jahreszeit.
Kohl, ob Rot ob Weiss, ist viele Wochen haltbar. Kühl, nicht zu trocken.
Kohlrabi wie Schmelzkohlrabi, ebenfalls feucht und kühl, viele Tage haltbar.
Kräuter im Topf halten sich am besten auf der Fensterbank. Ab Mitte Mai bis in den Herbst auch draussen.
Schnittkräuter am besten entweder wie Schnittblumen, oder in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank.
Basilikum ist sehr kälteempfindlich. Schon ab 17°C abwärts geht es kaputt.
Kumquat sind, wie andere Zitrusfrüchte auch, relativ lange haltbar. Kühl um so länger, doch schmecken sie dann nicht so gut. Glasige oder weiche Stellen bedeutet Zerfall und soll dann entsorgt werden.
Kürbis. Das ist eine Sortenfrage, Sommerkürbis ist nur kurz, Winterkürbis lange haltbar.
Hokkaido oder Butternut hält sich bis ins Frühjahr, Patisson, Squash und Gartenkürbis nur bis Ende Herbst. Vorausgesetzt, der Kürbis ist nicht verletzt. Kühl und trocken lagern.
 
Lauch, siehe Porree
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Mandarinen, siehe Zitrusfrüchte
MangoMango gibt es sehr viele Sorten. Für alle gilt, dass sie nicht in den Kühlschrank sollen. Reif geben sie einen süsslichen Duft ab und auf Druck leicht nach. An der Farbe kann man sich nicht orientieren.
Mangold, wie Spinat, feucht und kühl. Nur kurz lagern. Wird er weich wirds höchste Zeit.
Melonen, Wasser- und Honigmelonen reagieren sehr empfindlich auf ihre Umgebung. Unbedingt eine Nachbarschaft zu Kohl oder Zwiebeln vermeiden, sie nehmen gerne Umgebungsgerüche an. Kühl lagern. Eine reife Frucht erkennen Sie am Geruch und die Schale gibt auf Druck leicht nach.
Möhren liegen meist in gewaschener Form vor; so sind sie kühl und nur kurz haltbar. Sie werden bitter wenn sie Ethylen abbekommen, also separieren.
 
Nektarinen, siehe Pfirsich.
 
Orangen, siehe Zitrusfrüchte
 
Pak Choi, wie Chinakohl, foliert und kühl einige Tage haltbar.
PaprikaPaprika, ob Grüner, Gelber oder Roter, sind die gleiche Frucht in unterschiedlichen Reifestadien. Je roter desto mehr Ethylen. Kühl und trocken lagern, viele Tage möglich.
Pastinaken. Kühl, trocken, wochenlang.
Pfirsiche sind ebenfalls im Kühlschrank besser aufgehoben. Auch sie reagieren empfindlich auf Regen- und Kondenswasser, deshalb trockenreiben und anschliessend kühlen. So sollten sie einige Tage haltbar sein.
Pflaumen, siehe Pfirsich.
Pilze, Champignons, Shiitake, Austernpize, Pfifferlinge und alle anderen, lagern am besten kühl, relativ trocken, in Papier. Temperaturwechsel vermeiden.
Alle Pilze können wieder aufgewärmt werden, vorausgesetzt sie wurden schnell heruntergekühlt und nicht länger als 2 Tage im Kühlschrank aufgehoben.
Matschige oder vertrocknete Stellen sind Zeichen von Überalterung, weisser Belag hingegen (ist die Regel bei Austernpilzen) ist kein Schimmel und kann getrost verzehrt werden.
Porree wird kühl und nicht zu feucht gelagert. Halbieren, damit er in den Kühlschrank passt.
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Quitten, siehe Äpfel
 
Rettich. Kühl, trocken, viele Tage.
RhabarberRhabarber kann durchgeschnitten werden, damit er in die Kühlung passt. In Folie oder feuchtem Tuch ein paar Tage haltbar.
Rote Bete. Kühl, trocken, wochenlang.
Rosenkohl kühl und dezent feucht lagern. Viele Tage haltbar, aber jeder Tag mehr bedeutet mehr "gepiddels".
Rübstiel, siehe Stielmus
 
Salate lagern am besten feucht und kühl. ZB in Folie oder feuchtem Baumwolltuch. Innerhalb weniger Tage verbrauchen; allein Eissalat ist mehrere Tage haltbar.
Schwarzwurzeln in Papier einschlagen. Kühl und dunkel sehr lange haltbar.
Sellerieknollen nicht nass, aber kühl, sehr lange haltbar.
SpinatSpinat anfeuchten, in Plastik kühl lagern. Nur wenige Tage.
Spargel in ein feuchtes Tuch einwickeln, kühl legen.
Spitzkohl folieren und kühl lagern. Viele Tage möglich.
Stangen-, Stauden- oder Bleichsellerie ebenfalls foliert und kühl viele Tage haltbar.
Steckrüben. Kühl, trocken, wochenlang.
Stielmus in ein feuchtes Tuch einwickeln, kühl legen. Ganz schnell verbrauchen.
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TomatenTomaten mögens trocken und kühl. Nicht quetschen. Geben viel Ethylen ab, also separat lagern. Grüne Stellen sollten Sie herausschneiden, sie enthalten Solanin, das ist allen Nachtschattengewächsen eigen. Das ist- in den üblichen Verzehrsmengen- nicht wirklich giftig, belastet aber das Immunsystem unnötig, verursacht Magen- und Darmbeschwerden und Kopfschmerzen.
Es gibt grünliche Sorten bei denen das nicht so ist, dazu gehört auch die Sorte Ochsenherz.
Topinambur. Wegen ihrer dünnen Schale neigt sie zum Austrocknen und sollten am besten kühl und feucht gelagert werden, in einem feuchten Tuch eingeschlagen hält sie ein paar Tage.
Trauben aller Art halten sich einige Tage, wenn Sie die schlechten vorher auslesen: Oft zerquetschen sich die Früchte gegenseitig schon in der Wachstumsphase. Kühl und luftig lagern.
 
Wirsing feucht und kühl viele Tage.
 
OrangenZitronen und andere Zitrusfrüchte dürfen kühl gelagert werden. Nicht zu sehr quetschen, das fördert die Fäulnisbildung.
Die Reife der Zitrusfrüchte ist nicht an der Farbe ersichtlich. Die grüne Farbe hängt zusammen mit zu hohen Temperaturen, erst wenn es nachts unter 15° abkühlt werden Zitrusfrüchte rot oder gelb (Tropische Zitrufrüchte (Limetten zB) sind daher immer grün).
Clementinen sind nur kurz haltbar.
Unter den Orangen sind es die Blut- und Halbblutsorten, die sehr viel empfindlicher sind als die "normale" Navel, Navelina oder Washington.
Grapefruit halten vielleicht wochenlang.
Zucchini trocken und nicht zu kühl. Werden weich, wie Gurken, wenn es zu kalt war.
Zuckermais ist nur sehr kurz haltbar. Der Zucker wandelt sich zusehends in Stärke, verliert also täglich an Geschmack.
Zwiebeln lichtgeschützt, trocken und kühl lagern. So sind sie viele Wochen haltbar. Das ist aber auch eine Frage der Jahreszeit. Zwiebeln mit Grün sind, wie die grossen Gemüsezwiebeln, nur sehr kurz lagerfähig
 
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Mail an raoul@bioladen.com
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